Trainer für Familien- und Sporthunde

Trainer für Familien- und Sporthunde

Trainer für Familien- und Sporthunde

Beratung

Die Entscheidung steht: Ein Hund soll einziehen. Schon im Vorfeld können Fragen auftauchen.

  • Züchter oder Tierheimhund? Auslandshund?
  • Welche Rasse ist für mich/uns geeignet? Welche Eigenschaften bringt eine bestimmte Rasse mit?
  • Wieviel Beschäftigung braucht ein Hund, welche Art der Auslastung ist geeignet?
  • Fütterung, Impfung?
  • Welche „Erstausstattung“ ist tatsächlich erforderlich?

Gerne berate ich Sie in einem persönlichen Gespräch und beantworte Ihre Fragen! Auch stehe ich gerne bei der Auswahl eines Hundes mit Rat und Tat zur Seite und fahre mit Ihnen zum Züchter oder ins Tierheim.

Welpen und Junghunde

Ein Welpe ist eingezogen! Unglaublich niedlich, tapsig, unbeholfen erkundet er die Welt. Aber: Schon Welpen brauchen Erziehung…

Vieles lernen sie jetzt am besten, auch Dinge, die er besser nicht können sollte… Es ist einfacher, gleich zu Beginn korrekt einzuwirken, als später bereits entstandenes Fehlverhalten wieder zu korrigieren. Spielerisch erlernen Welpen mit gleichaltrigen Gefährten in Welpenspielgruppen das Verhalten untereinander und schon erste Grundbegriffe, die für ein harmonisches Miteinander unerlässlich sind. Des Öfteren werden meine eigenen, erwachsenen Hunde als sog. Gouvernante eingesetzt.

Geübt wird auch an unterschiedlichen Plätzen bei sogenannten „Erlebnisspaziergängen“, um die Welpen frühzeitig an für sie noch unbekannte Gegebenheiten (verschiedene Untergründe, Gerüche, Geräusche usw.) heranzuführen. Bald werden aus den kleinen Welpen pubertierende Junghunde, die noch längst nicht erwachsen sind. Der Hund wird deutlich selbständiger und zunehmend selbstsicherer. Manche Hunde beginnen, bereits Erlerntes zu hinterfragen und testen Grenzen, im Umgang mit Menschen und im Umgang mit Artgenossen, neu aus. Hier gilt es, durch klare Kommunikation und konsequentes Verhalten souverän das stürmische Verhalten in positive Bahnen zu lenken.

Geschult werden unter anderem der Rückruf in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen sowie die Leinenführigkeit und das Sozialverhalten in Gruppen- und Einzelstunden.

Einzeltraining

Im Einzeltraining wird individuell trainiert. Hier wird ganz besonders auf die Eigenheiten des einzelnen Hundes und seiner Menschen eingegangen und gezielt an „Problemen“ gearbeitet.

Beispiele hierfür sind: Starkes Ziehen an der Leinen, Nichtkommen trotz Abruf, Aggression gegenüber Artgenossen, Verfolgen von Joggern, Radfahrern, Skatern oder Autos, Aggression gegenüber Menschen, Angst vor Menschen, Angst vor Geräuschen oder Situationen, Angst vor dem Alleinbleiben etc..

Das Einzeltraining wird speziell an die Bedürfnisse des einzelnen Mensch-Hund-Teams angepasst. Wir trainieren an unterschiedlichen Orten und verschiedenen Alltagssituationen, beispielsweise auf Ihrer Hausstrecke, in Parks, in der Stadt und wo Sie sonst noch möchten.

Gruppentraining

Gemeinsam lernen, sich in der Gruppe wohlfühlen und Spass haben! Das sind die Grundvoraussetzungen für unser Gruppentraining. Hier lernen die Hunde und ihre Halter in einer kleinen Gruppe neues und schon Erlerntes zu festigen. Schwerpunktmäßig geht es um die Vertiefung der Ausbildung zum alltagstauglichen Hund und Auslastung.

Spiel- und Sozialisierungsgruppe

Die Spielgruppen sind tolle Gelegenheiten für die Hunde, gemeinsam zu toben und einen Spielpartner zu finden. Hier können sie ihre Sozialkontakte verbessern und ihre Kommunikationsfähigkeit stärken.

Nebenbei lehre ich den Hundehalter, die Köpersprache der Hunde zu lesen und richtig zu deuten.

Problemhunde

„Mein Hund ist eigentlich sehr lieb, aber…“

Viele Hundehalter haben mit ihren Vierbeinern in bestimmten Situationen Probleme, wie beispielsweise bei Hundebegegnungen, beim Autofahren, beim Zusammentreffen mit Radfahrern oder Joggern etc.

Es gibt keinen „Problemhund“ als solchen. Vielmehr ist es zunächst erforderlich, den Grund für unerwünschtes oder auch aggressives Verhalten zu analysieren. Unsicherheit, Stress und/oder eine niedrige Frustrationsgrenze können Gründe für ein aggressives Verhalten des Hundes sein. Auch ist die genetische Veranlagung immer ein wichtiger Punkt. So wurde beispielsweise der Berner Sennenhund als Wach- und Hofhund gezüchtet. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn er eben dieser Bestimmung nachkommt und Besucher lautstark meldet, statt ihn freundlich zu begrüßen. Der Hund kann nicht wissen, dass er als kuscheliger Familienhund angeschafft wurde, der Besucher nicht anbellen soll.

Die jeweiligen Gründe für ein unerwünschtes Verhalten werden also analysiert und anschließend das unerwünschte Verhalten durch gezieltes Training verändert. Der Halter wird sensibilisiert, die Körpersprache seines Hundes besser zu verstehen.

La-Ko-Ko®

  • La-ngsamkeit
  • Ko-nzentration
  • Ko-ordination

Das Führ-, Belastungs- und Erfolgstraining La-Ko-Ko® wurde durch den renommierten Hundetrainern Thomas Baumann und Ina Baumann-Samuel entwickelt.Viele aggressive und häufig auch bissige Hunde leiden an permanenter Unruhe, Nervosität und Stress. Stress führt zu hoher Erregung und hohe Erregung führt wiederum zu Stress. Der Hundehalter sieht die Situation, die bei seinen Hund Aufregung auslöst, auf sich zukommen und verstärkt wiederum durch seine Aufregung ungewollt den Stress beim Hund. Dies verschärft die Situation. Gelingt es dem Hundehalter nicht, problematisches Verhalten des Hundes in den Griff zu bekommen, beginnt meist ein Spießrutenlauf.

Durch gezielte Konfrontation mit Reizen unter sehr ruhigen Bedingungen können Ängste und Unsicherheit abgebaut und die individuelle Reizschwelle in Konfliktsituationen erhöht werden. Hierdurch werden dem Hund und auch dem Halter Ruhe und Gelassenheit vermittelt: Ein Ausweg aus dem Teufelskreis! Durchgeführt werden duale Führübungen durch einen Parcours über Kopfhalfter und Halsband/Brustgeschirr mit Langsamkeit, Ruhe und Konzentration. Konsequentes Trainieren von Konfliktsituationen bewirkt, dass der Hundehalte im Umgang mit seinem Hund immer souveräner wird und sich die Führungskompetenz erhöht. Das Ergebnis ist ein entspannter Alltag zusammen mit dem Vierbeiner, auch in Konfliktsituationen!

Longieren

Körpersprachliches Longieren – Kommunikationstraining Mensch-Hund

Der Hundehalter lernt, durch Einsatz von Körpersprache den Hund zu lenken. Der Hund lernt, die Körpersprache seines Menschen aus der Distanz zu lesen und sich vom Menschen leiten zu lassen. Dies führt zu einer Verbesserung der Kommunikation und der Verbundenheit des Halters mit seinem Hund. Das Training stellt hohe Anforderungen an die Konzentration des Hundes, so dass der Hund nicht nur körperlich, sondern auch geistig ausgelastet wird.

Nasenarbeit

Der Grund für ein auffälliges Verhalten des Hundes kann darin liegen, dass diese nicht artgerecht ausgelastet ist. Nasen- und Sucharbeit ist für alle Hunde ideal!

Hunde sind Nasentiere, d.h. dass sie ihre Umwelt im Wesentlichen über den Geruchssinn wahrnehmen. Nasenarbeit ist daher eine artgerechte Möglichkeit, unsere oft unterforderten Familienhunde sinnvoll auszulasten. Suchspiele fördern die Konzentration, puschen nicht auf und sind daher bestens geeignet, sehr aktive Hunde müde und zufrieden zu machen. Nasenarbeit macht dem Hund und auch dem Menschen Spaß und fördert die Bindung Hund-Mensch.

Während der Suche atmet der Hund bis zu 200 Mal pro Minute ein und aus, die Körpertemperatur des Hundes steigt an. Ein ungeübter Hund ist nach ca. 10 Minuten Suchleistung bereits erschöpft. Sucharbeit ist körperliche und geistige Höchstleistung! Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Nasenarbeit.

Fährtenarbeit ist nur eine davon. Der Hund lernt, den Geruchscocktail aus Bodenverletzungen und Fährtenleger von dem Geruch des umliegenden Bodens zu unterscheiden und der „Fährte“ zu folgen. Auf die Geruchsspur werden Gegenstände (z.B. aus Leder, Holz, Gummi, Kunstoff) ausgelegt, die der Hund anzeigen soll. Die Anzeige kann im „Sitz“, „Platz“ oder „Steh“ erfolgen. Ich habe mir verschiedene Methoden des Fährtentrainings angesehen und bilde nach der Methode von Bernd Föry aus, da mich diese voll und ganz überzeugt hat.

Die Schleppfährte ist eine andere Art der Sucharbeit. Hier wird ein Gegenstand in eine geruchsmarkante Flüssigkeit getränkt und durch den Fährtenleger hinter sich hergezogen. Der Hund sucht anhand des Geruchs und verfolgt die Spur. Die Schwierigkeit kann durch die Grade der Intensivierung des Geruchs variiert werden. Geeignet ist diese Sucharbeit für alle Jagdhunderassen.

Objektsuche ist eine weitere Möglichkeit. Der Hund wird hierbei mittels Clicker auf einen Gegenstand konditioniert, den er in einem „Trümmerfeld“, auf einer abgesteckten Rasenfläche oder in mit Löchern versehenen Behältnissen sucht und mit der Nase anzeigt.

Mehrfach war die Hundeschule Niedernberg Ausrichter von ZOS® (Zielobjektsuche)-Ausscheidungswettkämpfen in Zusammenarbeit mit Thomas Baumann und Ina Baumann-Samuel.

Vorbereitung Wesenstest

Dieser Kurs richtet sich an Besitzer sogenannter Listenhunde. Durch gezieltes Training werden die Hunde auf die speziellen Anforderungen eines Wesenstestes vorbereitet. Auch sogenannte Listenhunde können tolle Familienhunde sein!

Begleithundeprüfung / Unterordnung

Diese Prüfung ist Grundlage für weitergehende Prüfungen im Hundesport. Prüfungen im Bereich Agility, Obedience, Turnierhundesport (THS), Fährtenarbeit (FH), IPO-Sport, ein Rettungshunde- oder Therapiehundeeinsatz u.a. sind nur nach erfolgreichem Ablegen der Begleithundeprüfung möglich. Der Hund erlernt hier durch positive Motivation unter anderem das korrekte „Fusslaufen“ an der Leine und in Freifolge (ohne Leine). Er läuft durch eine Menschengruppe ohne sich ablenken zu lassen und zeigt unter anderem die Grundkommandos „Sitz“, „Platz“. Gerade das Verharren in der Platzposition bei Entfernen des Hundehalters stellt für manchen Hund eine große Herausforderung dar!

Geübt wird in der Gruppe und der Spaß kommt nicht zu kurz!

Die Prüfung wird schließlich von einem externen Leistungsrichter abgenommen. Und dann ist der Weg frei für weitere sportliche Aktivitäten mit Ihrem Hund!

Hundesport (Agility, Obedience, Unterordnung IPO…)

Agility

Beim Agility sollen die Hunde einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen in einer bestimmten Zeit überwinden, geleitet von den Hörzeichen und der Körpersprache des Hundeführers. Dies fördert die Bindung zwischen Hund und Mensch und schult, sowohl Mensch als auch Hund, die Körpersprache des anderen zu verstehen.

Das Agility-Training übernimmt Claudia Kappel.

Claudia ist seit 2001 im Agility-Sport aktiv und trainiert seit 2003 Agility-Anfänger, Fortgeschrittene und Turniergänger. Sie hat bereits an Landesmeisterschaften, Bundessiegerprüfungen udn WM-Qualifikationsprüfungen im Agility teilgenommen und verfügt über daher über eine Menge Erfahrung, die sie gerne an ihre Schüler weitergibt.

Agility macht eine Menge Spass!

Obedience (Gehorsam)

Dieser Hundesport ist grundsätzlich für alle Hunderassen geeignet und stellt eine sehr gute, abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeit dar. In der Beginner-Klasse wird neben dem „Fusslaufen“ beispielsweise das Verhalten des Hundes gegenüber anderen Hunden, das Stehen und Betastenlassen durch einen Fremden, die Ablage in der Gruppe, die Leinenführigkeit, „Sitz“ aus der Bewegung, der „Abruf“ geschult. Eine weitere Übung ist die „Distanzkontrolle“. Gearbeitet wird grundsätzlich mit positiver Bestätigung und in der Gruppe.

Ausbildung nach IPO – die Internationale Prüfungsordnung der FCI

Hier wird die Fährtenarbeit verfeinert und Elemente der Unterordnung geschult. Bei Prüfungen, die von externen Leistungsrichtern abgenommen werden, kann das Erlernte gezeigt werden!

Durch die Vielseitigkeit des Sportes wird der Hund auf physische und psychische Weise gefördert und der Teamgeist wird gestärkt.